Myoreflextherapie

In welchen Fällen kann Myoreflextherapie hilfreich sein?

Durch ihren breiten Wirkungsgrad findet die Myoreflextherapie bei vielen Beschwerdebildern Anwendung:

– Hexenschuss, Bandscheibenvorfall
– chronische Schmerzen
– Schulter-Arm-Syndrom
– Schleudertrauma
– Arthrose
– Skoliose
– Multiple Sklerose
– Kopfschmerz, Migräne, Schwindel
– Sehstörungen
– Tinnitus
– Kiefergelenkstörungen
– Erschöpfung und chronische Müdigkeit
– Konzentrationsschwierigkeiten und Lernschwierigkeiten bei Kindern

 

Wie funktioniert die Myoreflextherapie?

Bei den oben aufgezählten Beschwerdebildern ist häufig eine verspannte und dadurch verkürzte Muskulatur der Ausgangspunkt. Dadurch entstehen über die Verkettung von Muskeln Beschwerden an ganz anderen Stellen des Körpers. Die Myoreflextherapie basiert auf der Erkenntnis, dass die Körperstelle, an der die Beschwerden auftreten, nicht zwingend auch die Stelle ist, an der die Ursache der Krankheit oder der Beschwerde zu suchen ist.
Beschwerden entstehen also dadurch, dass durch ein Muskelungleichgewicht die Bewegungsgeometrie gestört wird. Dadurch gerät die Körperstatik aus dem Gleichgewicht, und dies verursacht Schmerzen bzw. Schmerzzustände.
Während Behandlungsmethoden wie klassische Massagen primär die schmerzhafte Stelle (also das Symptom, und nicht die eigentliche Ursache) behandeln, mit der Folge, dass die Beschwerden oftmals erneut auftauchen, sucht die Myoreflextherapie nach der Ursache und versucht, diese zu beseitigen. Gelingt dies, entspannt das muskuläre System, die Körpergeometrie wird wiederhergestellt und der Schmerz verschwindet in der Regel nachhaltig.
Durch Myoreflextherapie können nicht nur, was nahe liegend wäre, die Ursachen von muskulären Beschwerden gelöst werden. Vielmehr können auch Krankheitsbilder, von denen man dies nicht unbedingt annehmen würde, Ihren Ausgangspunkt in muskulären Ungleichgewichten haben, wie beispielsweise Tinnitus oder Panikattacken.